Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Naturfriedhof Schlosswald.

Wir hoffen, die Antworten auf die nachfolgenden, häufig gestellten Fragen bringen Ihnen das Konzept den Naturfriedhofs Schlosswald näher. Sie erfahren hier beispielsweise, welche Vorteile der Naturfriedhof bietet, ob christliche Bestattungen möglich sind, was bei der Auswahl der Urnen zu beachten ist und was es mit den Erinnerungstafeln auf sich hat.

Natürlich kann diese Liste nicht umfassend sein und wir werden sie bei Bedarf gerne erweitern.

Haben Sie weitere Fragen? Wir beantworten Ihnen diese auch gerne persönlich!

Wenn Sie also weitere Fragen zum Naturfriedhof Schlosswald haben, dann kontaktieren Sie uns bitte. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!
Ein ausführliches Interview mit dem Betreiber des Naturfriedhofs Schlosswald, Jürgen Kölbl, zum Thema Naturfriedhof finden Sie übrigens hier: Interview mit Jürgen Kölbl.

F?

Kann ich den Naturfriedhof Schlosswald besichtigen?

A.

Der Naturfriedhof kommt dem Bedürfnis nach mehr Natur und Individualität entgegen.

Der Naturfriedhof kommt dem Bedürfnis nach mehr Natur und Individualität entgegen.

Natürlich können Sie den Naturfriedhof Schlosswald jederzeit gerne  besichtigen: wir freuen uns darauf, Ihnen unser Konzept vorzustellen!

Genaue Informationen zu den Besichtigungsterminen finden Sie hier: Besichtigungstermine im Schlosswald

F?

Warum sollte ich mich für eine Beisetzung auf einem Naturfriedhof entscheiden?

A.

Warum sollte ich mich für eine Beisetzung auf einem Naturfriedhof entscheiden?

Warum sollte ich mich für eine Beisetzung auf einem Naturfriedhof entscheiden?

Unsere Art zu Leben verändert sich. Wir werden mobiler und wollen individueller und naturverbundener leben. Dem trägt unsere Beisetzungskultur inzwischen Rechnung. Immer mehr Menschen entscheiden sich heute für die Beisetzung in einem Naturfriedhof.

Hier einige der am häufigsten genannten Argumente, die für eine Beisetzung im Naturfriedhof sprechen:

  • Die Grabpflege entfällt. Dies entlastet Angehörige, besonders wenn sie nicht (mehr) in der Nähe wohnen.
  • Der Besuch am Grab dient allein Gedenken an den Verstorbenen – und nicht der Grabbepflanzung.
  • Die Kosten fallen im Vergleich zu einem herkömmlichen Grab deutlich geringer aus – sogar bei längerer Laufzeit.
  • Die Beisetzungsfeier kann individueller, persönlicher gestaltet werden.
  • „Asche zur Asche, Staub zum Staube“ – die Beisetzung in einem Wald, die Rückkehr in den Schoß der Natur, macht dieses Prinzip besonders deutlich erlebbar.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Beisetzungs- und Trauerkultur im Wandel

F?

Arbeiten Sie mit einem Bestattungsinstitut zusammen?

A.

Ja, wir arbeiten mit dem Bestattungsunternehmen Lang in Nittenau zusammen.

F?

Werden christliche Bestattungen auf dem Naturfriedhof erlaubt sein?

A.

Sind christliche Bestattungen im Naturfriedhof möglich?

Sind christliche Bestattungen im Naturfriedhof möglich?

Grundsätzlich ist der Naturfriedhof offen für alle Religionen. Christliche Beisetzungen mit geistlichem Beistand sind im Naturfriedhof ausdrücklich erwünscht und die Kirchen sind eingeladen, die Beisetzungen aktiv und liturgisch zu gestalten.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Christlichen Traditionen im Naturfriedhof: im Einklang

F?

Wie werden Beisetzungen am Naturfriedhof durchgeführt?

A.

Für den Ablauf einer Beisetzungen im Naturfriedhof gibt es keine festen Vorschriften. Eine individuelle Gestaltung ist daher jederzeit möglich und auch erwünscht.

Im Naturfriedhof können Beisetzungen ganz individuell gestaltet werden.

Im Naturfriedhof können Beisetzungen ganz individuell gestaltet werden.

Am Tag der Beisetzung wird die Urne im Wurzelbereich eines zuvor ausgewählten Baumes oder am Fuße eines vorab bestimmten Felsens zur letzten Ruhe gebettet. Im Naturfriedhof finden dabei ausschließlich Urnen aus Naturholz Verwendung. Auch die zum Einsatz kommenden Gerätschaften wie Weihwasser- und Erdenschale sind aus Naturmaterialien gefertigt.  Die Stelle, an der die Urne versenkt wird, ist mit natürlichen Materialien geschmückt.

Schon zu Lebzeiten können sich Interessierte einen Baum aussuchen und entscheiden, ob sie einen einzelnen Grabbaum oder ein Urnengrab an einem Gemeinschaftsbaum bevorzugen. Pflege und Gestaltung des Grabes übernimmt  Mutter Natur mit ihren wechselnden Jahreszeiten.

Nutzen Sie gerne die Gelegenheit und besuchen Sie den Schlosswald an einem „Tag der offenen Tür”. Dort erfahren Sie genau, wie eine Beisetzung abläuft. Die nächsten Termine finden Sie hier: Veranstaltungen im Schlosswald
Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Baum- oder Felsgrabstätten finden Sie hier: Grabstätten und Kosten

F?

Welche Urnen werden im Naturfriedhof Schlosswald verwendet?

A.

Für die Beisetzung der Verstorbenen werden ausschließlich natürliche Vollholz-Urnen mit integrierter Vollholz-Aschekapsel verwendet.

F?

Werden die Vollholz-Urnen vom Krematorium direkt befüllt?

A.

Holzurnen

Im Naturfriedhof werden ausschließlich Vollholz-Urnen verwendet.

Ja, die ausgesuchte Urne wird vor der Einäscherung zum jeweiligen Krematorium geliefert. Dort wird die Asche des Verstorbenen direkt in die Vollholz-Urne eingefüllt.

Somit wird keine zusätzliche Aschenkapsel verwendet, was auch dem Umweltgedanken entspricht, der in der Friedhofssatzung des Naturfriedhofs Schlosswald verankert ist.

F?

Wo findet die Trauerfeier für die Hinterbliebenen statt?

A.

Normalerweise findet die Trauerfeier für die Hinterbliebenen direkt vor der Feuerbestattung im Krematorium statt. Die Beisetzung der Urne und die Verabschiedung vom Verstorbenen wird dann an einem anderen Tag am Naturfriedhof vollzogen.

Der Verabschiedungs- und Trauerplatz liegt am höchsten Punkt des Naturfriedhofs und ist mit seinem großen Holzkreuz weithin sichtbar. Der wunderbare Ausblick über die weite Landschaft spendet den Hinterbliebenen Trost. Im Familienkreis wird hier vom Verstorbenen Abschied genommen und die Urne anschließend im engsten Kreis beigesetzt.

F?

Ist die Beisetzung auf einem Naturfriedhof anonym?

A.

Individuell gestaltete Glastafeln erinnern an den Verstorbenen.

Individuell gestaltete Glastafeln erinnern an den Verstorbenen.

Nein, entgegen der häufig geäußerten Befürchtung ist die Beisetzung auf einem Naturfriedhof nicht anonym.

Auf Wunsch wird die Grabstelle mit einer zeitlosen Erinnerungstafel am Baum oder am Felsen gekennzeichnet. In jedem Fall, ob es sich nun um ein Grab mit oder ohne Namensschild handelt, wird per GPS punktgenau festgehalten, wo die Urne begraben ist.

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F?

Wie sehen die Erinnerungstafeln aus? Wer stellt sie her?

A.

Bei den im Schlosswald verwendeten Erinnerungstafeln handelt es sich um künstlerisch hochwertige, vom Ateliers Kulow aus Maxhütte-Haidhof / Pirkensee jeweils individuell gestaltete Glastafeln. Das Anbringen am Baum übernimmt das Schlosswald-Team.

Weitere Informationen und zahlreiche Fotos haben wir auf einer extra Seite für Sie zusammengestellt: Erinnerungstafeln aus Glas

F?

Ich habe an verschiedenen Bäumen und Felsen im Schlosswald kleine Plaketten mit Symbolen entdeckt – was sind das für Symbole?

A.

QR-Codes liefern detaillierte Informationen: Baum- oder Felsnummer, Baumart, Anzahl der freien Grabstellen, Preise etc.

QR-Codes liefern detaillierte Informationen zu den Grabbäumen und -felsen im Schlosswald.

Bei den Symbolen handelt es sich um QR-Codes (QR = Quick Response, schnelle Antwort).

Diese QR-Codes können mit einem Smartphone und einer entsprechenden App direkt vor Ort im Schlosswald ausgelesen werden. Wenn Sie sich also für einen bestimmten Baum oder Felsen im Schlosswald interessieren, können Sie auf diese Weise sofort alle wichtigen Informationen abrufen: Baum- oder Felsnummer, Baumart, Anzahl der freien Grabstellen, Preise etc.

Wenn Sie lieber am heimischen Computer arbeiten und sich die Nummer eines Baumes oder Felsens gemerkt haben, können Sie die entsprechenden Daten auch auf unserer Website abrufen. Versuchen Sie es einfach einmal, z. B. gleich jetzt mit der Baumnummer „56″.

Hier geht es zum entsprechenden Anfrageformular: Einzelabfrage Grabstätte / Grabstelle

F?

Ich habe mir eine Baumnummer gemerkt – kann ich die Informationen zu diesem Baum hier abrufen?

A.

Ja, das geht! Und zwar über das Anfrageformular Einzelabfrage Grabstätte / Grabstelle. Schreiben Sie einfach die Baumnummer in die Suchmaske und drücken Sie die Enter-Taste.

F?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Grabstätte und einer Grabstelle?

A.

Zugegeben, die Sache mag anfangs verwirrend erscheinen, sie ist aber eigentlich ganz einfach… Eine Grabstätte ist ein Baum oder Felsen. Innerhalb einer Grabstätte gibt es eine oder mehrere Grabstellen, also Positionen, an denen eine Urne beigesetzt werden kann.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie hier: Grabstätten und Grabstellen

F?

Wem gehört der Naturfriedhof?

A.

Der Naturfriedhof ist ein städtischer Friedhof, der Friedhofsträger ist die Stadt Nittenau. Der Waldeigentümer Carl Graf von Drechsel überlässt der Stadt Nittenau das Grundstück im Grundbuch für 99 Jahre.

F?

Entstehen der Stadt als Friedhofsträger Kosten?

A.

Was kostet ein Grab im Naturfriedhof?

Was kostet ein Grab im Naturfriedhof?

Nein. Der Stadt Nittenau entstehen für die Errichtung und den laufenden Betrieb des Naturfriedhofs keine Kosten. Im Gegenteil, die Stadt Nittenau erwirtschaftet mit dem Naturfriedhof Einnahmen.

F?

Was kostet ein Grab im Naturfriedhof?

A.

Die Gebührensatzung und damit die Höhe der Grabnutzungsgebühren im Naturfriedhof wird von der Stadt Nittenau festgelegt. Generell kann man feststellen, dass in vergleichbaren Naturfriedhöfen die Nutzungsgebühr für eine Grabstelle an einem Baum unter der Gebühr für ein Urnengrab in einem herkömmlichen Friedhof liegt.

Genaue Informationen zu Grabstätten und Grabnutzungsgebühren im Naturfriedhof Schlosswald sowie die aktuelle Friedhofssatzung finden Sie hier: Grabstätten und Kosten

F?

Wie viele vergleichbare Naturfriedhöfe gibt es bereits?

A.

In ganz Deutschland gibt es inzwischen über 400 Naturfriedhöfe. In Unterfranken entstand 2007 der erste Naturfriedhof Bayerns.

Aufgrund des aufwendigen Genehmigungsverfahrens wurden in Bayern seither sieben vergleichbare Naturfriedhöfe unter kommunaler Trägerschaft und beauftragter Bewirtschaftung eröffnet.

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